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energybeats sucht nach neuen (digitalen) geschäftsmodellen für eine dezentrale und nachhaltige energiewelt.

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michael marsch und timo eggers

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Deutsche Konzerne digitalisieren lieber im stillen Kämmerlein - E.ON und Lichtblick gehen vorweg

Deutsche Konzerne trauen sich an die digitale Revolution, also die komplette digitale Neuerfindung ihres eigenen Geschäftsmodells, nicht so richtig ran bzw. wollen strategisch auch gar nicht so weit und umfassend denken. welt.de

Die Energie-Branche macht da mit E.ON eine rühmliche Ausnahme, wie wir finden. Im Herbst letzten Jahres gründete E.ON - relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit - die „Digital Transformation Unit“. Cooler Name erst einmal und die Aufgabenfelder klingen auch sehr nach digitaler Zukunft:

  • Digitale Kommunikation
  • Digitalisierung des Kundengeschäfts
  • Weltweite Suche nach neuen Geschäftsmodellen
    (zusammen mit dem Bereich Technologie & Innovation)

Dann auch gleich Berlin als Standort, externes Führungspersonal, direkte Anbindung an den Vorstand, … ja, so stellt man sich das vor. Die Unit ist mit 9-16 Mitarbeitern vielleicht ein wenig dünn aufgestellt, aber ein Anfang immerhin.

Der E.ON geholfen hat die Berliner Agentur mit dem tollen Namen "Torben, Lucia und die gelbe Gefahr". Dort zu finden ist auch ein kurzweiliges, wenn auch etwas werbliches Video zum Thema. 

Auch Lichtblick setzt aus unserer Sicht das absolut richtige Zeichen, wenn sie sich ab sofort als ein "Energie- und IT-Unternehmen" bezeichnen. Und eigentlich müsste es heißen "IT- und Energie-Unternehmen", denn von den 400 Mitarbeitern sind 100 ITler und nur 50 Energiewirtschaftler.

Und so oder so ähnlich sollten das auch der Rest der Energiebranche machen. Und besser schneller, als morgen, denn Leute, die Energie und Digital verstehen, sind sehr, sehr rar.