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energybeats sucht nach neuen (digitalen) geschäftsmodellen für eine dezentrale und nachhaltige energiewelt.

energybeats, das sind aktuell:
michael marsch und timo eggers

und wir suchen nach mitstreitern und mitschreibern, die unser herzblut teilen. bitte einfach mailen oder sonstwie melden.

 

Check! das Business-Model - Die Caterva GmbH aus Pullach

Heute wollen wir mit einer neuen Post-Serie starten, in der wir die Geschäftsmodell von kleinen, jungen, innovativen oder einfach nur interessanten Energie-Unternehmen grob skizzieren und darstellen wollen. Wir wollen nicht werten und haben auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir wollen nur die wesentliche Geschäftsmodell-Mechanik beleuchten.  

Dabei greifen wir auf frei zugängliche Informationen zurück, also in der Regel auf die jeweilige Website des Unternehmens und stellen das Geschäftsmodell in einer "Business Model Canvas" dar.

Was ist eine "Business Model Canvas?"
Es ist ganz schlicht ein großes Stück Papier mit neun geschickt angeordneten Bausteinen, die ein Geschäftsmodell ganz gut beschreiben:

  1. Kundensegmente
  2. Wertangebote
  3. Kanäle
  4. Kundenbeziehungen
  5. Einnahmequellen
  6. Schlüsselressourcen
  7. Schlüsselaktivitäten
  8. Schlüsselpartnerschaften
  9. Kostenstruktur

In der Workshop-Praxis zum Beispiel beamt man so ein Ding an die Wand oder malt es auf eine Metaplan-Wand, schnappt sich viele Post-it´s und versucht, das Geschäftsmodell bewusst relativ holzschnittsartig zusammenzubauen. So entsteht erst einmal die Grundlage, um überhaupt über sein Geschäftsmodell sprechen zu können, um dann darauf aufbauend Muster zu erkennen und in neuen Alternativen zu denken.

Diese Methode, dieses Konzept ist quasi der aktuelle Standard in der Digital- und Start-up-Szene. Sie wurde entwickelt und sehr gut beschrieben von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur (und noch ein paar anderen) in ihrem populären Buch "Business Model Generation - Ein Handbuch für Visionäre, Spieleveränderer und Herausforderer".

Wir haben die Methode schon oft ausprobiert und können sie sehr empfehlen, wobei natürlich etwas mehr dahintersteckt als nur so ein paar gemalte Kästchen auf Papier. Auch die konkrete Workshop-Moderation hat so ihre Tücken an der ein oder anderen Stelle. Aber, was cool ist an der Business Canvas, ist der schnelle Überblick und die Fokussierung auf die wesentlichen Elemente, so dass man sich nicht an Details verbeißt.

Also, los geht es mit der Caterva GmbH aus Pullach am Isartal (und vielen Dank an Christopher Marks für das Keynote-Template):

Business-Model der Caterva GmbH

Für eine größere Darstellung öffnet hier bitte ein PDF.

Wenn es Euch gefällt, dann habt Ihr vielleicht Vorschläge, wen wir als nächstes mal modellieren sollten? Dann einfach rein damit: